FDP im Ennepe-Ruhr Kreis

22.03.2009

FDP im Ennepe-Ruhr-Kreis setzt weiter auf Gratzel als Fraktionschef

Pressemitteilung 13.12.2008

Ronald Mayer wurde auf der Wahlversammlung zum Landratskandidaten gekürt.

Mit der Wahlversammlung in Wetter (Ruhr) stellte jetzt auch die FDP im Kreis die personellen Weichen für die kommende Kommunalwahl 2009. Mit 83 Prozent der Stimmen wurde der Hattinger und langjährige FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Gilbert GRATZEL, wieder zum Spitzenkandidaten gewählt. „Mit Gilbert GRATZEL an der Spitze bringen die Liberalen weiterhin Erfahrung, Kompetenz und Verantwortung in die Kreispolitik ein“, freute sich FDP-Kreisvorsitzender Bodo MIDDELDORF.

In seiner Rede unterstrich GRATZEL einmal mehr, dass insbesondere in der Sozial- und Gesundheitspolitik, die in wesentlichen Teilen von der Kreispolitik aus gesteuert werden, für die Zukunft enorme Sprengkraft steckt. Dies sei schon mit der älter werdenden Gesellschaft sowie der sozialen und wirtschaftlichen Verfassung unseres Landes begründet. „Wir müssen im Kreis gemeinsam einen Weg finden, der für die kommunalen Haushalte tragfähig ist," so GRATZEL.

 
v.l.n.r.: Ronald Mayer, Gilbert Gratzel und Bodo Middeldorf

Die FDP-Wahlversammlung schickte darüber hinaus mit dem 28-jährigen Ronald MAYER einen eigenen Landratskandidaten in den kommenden Wahlkampf. Der Junge Liberale aus Sprockhövel ist Volljurist und hat bereits als stellvertretender Landesvorsitzender der FDP-Nachwuchsorganisation politische Erfahrung gesammelt. So gab er sich bei seiner Vorstellungsrede auch selbstbewusst: "Barack Obama ist mit 47 Jahren als einer der jüngsten
US-Präsidenten gewählt geworden. Und ich möchte mit 28 Jahren einer der jüngsten Landräte werden".

Unter dem Motto „Ennepe-Ruhr kann mehr" zeigte Mayer drei Schwerpunkte seiner Kreispolitik auf: Die Finanzpolitik, den Tourismus und die Wirtschaftsförderung. „Ich kann es nicht nachvollziehen, dass der Ennepe-Ruhr-Kreis mit dieser guten Verkehrsanbindung nicht an vorderster Stelle im Ruhrgebiet mitkämpft." Im Bereich Tourismus habe sich zwar einiges getan, aber hier müssten weitere Verbesserungen angegangen und Schwachstellen korrigieren werden. So habe beispielsweise der Kemnader See eine schlechte Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr, zu wenig Parkplätze, zu wenig Hotels und zu wenig Gastronomie. „Der Tourismus ist eine enorme Chance, die wir nicht verpassen sollten." betonte Ronald MAYER.





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