07.09.2011
Als eine „Bedrohung für das vielfältige, gegliederte Schulwesen im Ennepe-Ruhr-Kreis“ hat der Kreisvorsitzende der FDP im Ennnepe-Ruhr-Kreis, Michael Schwunk, das von CDU, SPD und Grünen eingebrachte neue Schulgesetzt bezeichnet. Auch die Sekundarschule bleibe beim rot-grünen-Modell eine vollintegrative Schule, die zumindest in den Klassen 5 und 6 Gymnasiasten und Hauptschüler gemeinsam unterrichtet.
Schwunk führt aus:“ Die Sekundarschule soll sowohl auf die berufliche Ausbildung, als auch
die Hochschulreife vorbereiten. Deshalb soll nach gymnasialen Standards unterrichtet werden. Das FDP-Modell einer regionalen Mittelschule konzentriert sich hingegen auf die berufsorientierte Bildung, neben den Gymnasien als eigenständiger Säule. Die Eigenständigkeit der Gymnasien wird durch die neue Standardkombination von Sekundarschule und neuen Gesamtschulen massiv bedroht.“
Denn der Verzicht auf eine eigene Oberstufe der Sekundarschule werde durch deutlich gesenkte Errichtungshürden für neue Gesamtschulen ersetzt. Aus Sekundarschulen werden dann in Zukunft zwangsläufig Gesamtschulen mit eigener Oberstufe. Die FDP lehne es ab, dass diese neue Schulform von CDU, SPD und Grünen durch kleinere Klassen und Ganztagsbetrieb gegenüber anderen Schulformen privilegiert werde. Dadurch sollen wettbewerbsfähige Realschulen und Gymnasien im Ennepe-Ruhr-Kreis strukturell ausgetrocknet werden.“
Diese neue Schulform werde den entschiedenen Widerstand der FDP im Kreis finden. Die FDP werde den Eltern und Schülern vor Ort aufzeigen, dass die Sekundarschule Gymnasien und Realschulen im Ennepe-Ruhr-Kreis gefährdet. Zudem weist der Kreisvorsitzende Michael Schwunk darauf hin, dass diese neue Schulform nur im Einvernehmen mit allen Städten im Kreis eingeführt werden könne. Deshalb sei eine kreisweite Schulentwicklungsplanung vor der Einführung der Sekundarschule notwendig. „Wer den Schulkrieg vor Ort vermeiden wolle,“ müsse gemeinsam planen und das Einvernehmen zwischen den Städten sicherstellen, andernfalls würden gute Realschulen und Gymnasien im Ennepe-Ruhr-Kreis in ihrem Bestand gefährdet. Diese Planung könne nur kreisweit erfolgen.
FDP: Kreisweite Schulentwicklungsplanung notwendig
Als eine „Bedrohung für das vielfältige, gegliederte Schulwesen im Ennepe-Ruhr-Kreis“ hat der Kreisvorsitzende der FDP im Ennnepe-Ruhr-Kreis, Michael Schwunk, das von CDU, SPD und Grünen eingebrachte neue Schulgesetzt bezeichnet. Auch die Sekundarschule bleibe beim rot-grünen-Modell eine vollintegrative Schule, die zumindest in den Klassen 5 und 6 Gymnasiasten und Hauptschüler gemeinsam unterrichtet.
Schwunk führt aus:“ Die Sekundarschule soll sowohl auf die berufliche Ausbildung, als auch die Hochschulreife vorbereiten. Deshalb soll nach gymnasialen Standards unterrichtet werden. Das FDP-Modell einer regionalen Mittelschule konzentriert sich hingegen auf die berufsorientierte Bildung, neben den Gymnasien als eigenständiger Säule. Die Eigenständigkeit der Gymnasien wird durch die neue Standardkombination von Sekundarschule und neuen Gesamtschulen massiv bedroht.“
Denn der Verzicht auf eine eigene Oberstufe der Sekundarschule werde durch deutlich gesenkte Errichtungshürden für neue Gesamtschulen ersetzt. Aus Sekundarschulen werden dann in Zukunft zwangsläufig Gesamtschulen mit eigener Oberstufe. Die FDP lehne es ab, dass diese neue Schulform von CDU, SPD und Grünen durch kleinere Klassen und Ganztagsbetrieb gegenüber anderen Schulformen privilegiert werde. Dadurch sollen wettbewerbsfähige Realschulen und Gymnasien im Ennepe-Ruhr-Kreis strukturell ausgetrocknet werden.“
Diese neue Schulform werde den entschiedenen Widerstand der FDP im Kreis finden. Die FDP werde den Eltern und Schülern vor Ort aufzeigen, dass die Sekundarschule Gymnasien und Realschulen im Ennepe-Ruhr-Kreis gefährdet. Zudem weist der Kreisvorsitzende Michael Schwunk darauf hin, dass diese neue Schulform nur im Einvernehmen mit allen Städten im Kreis eingeführt werden könne. Deshalb sei eine kreisweite Schulentwicklungsplanung vor der Einführung der Sekundarschule notwendig. „Wer den Schulkrieg vor Ort vermeiden wolle,“ müsse gemeinsam planen und das Einvernehmen zwischen den Städten sicherstellen, andernfalls würden gute Realschulen und Gymnasien im Ennepe-Ruhr-Kreis in ihrem Bestand gefährdet. Diese Planung könne nur kreisweit erfolgen.


